Unsere Botschafter und Botschafterinnen

Prominente Persönlichkeiten aus verschiedensten Bereichen des öffentlichen Lebens engagieren sich für das SIKJM und den Schweizer Vorlesetag. Dieses Jahr sind es folgende:

Alain Berset

Bundesrat

 

"Eine Geschichte vorgelesen bekommen – was gibt es Schöneres! Zuhören können – was gibt es Wichtigeres!"

Sarah Spale

Schauspielerin und Mutter von zwei Söhnen

 

"Vorlesen für mich: Es ist zum Beispiel 'Fridolin' von Franz Caspar. Ich habe diese Geschichte vom kleinen Dackel als Kind vorgelesen bekommen. Und noch immer spüre ich die Geschichte, rieche die Abenteuer und sehe die Bilder in meiner Fantasie wahr werden. Für mich bedeutet eine Geschichte vorgelesen zu bekommen: Geborgenheit, Verbundenheit und gemeinsames Erleben. Ich habe in jedem Moment Freude, wenn ich vor dem Schlafengehen mit meinen Jungs in eine Geschichte eintauchen kann. Ich hoffe, ich kann als Vorlesetag-Botschafterin dazu beitragen, dass möglichst viele Kinder vorgelesen bekommen."

Tranquillo Barnetta

Ehemaliger Fussballprofi und Hausmann

 

"Für mich ist es sehr wichtig, meinen Kindern aus Büchern vorzulesen. Gerade heutzutage mit dem grossen Angebot an digitalen Medien. Es entstehen schöne gemeinsame Momente, welche die Bindung zwischen mir und meinen Kindern stärken. Beim Vorlesen wird die Fantasie angeregt – dies finde ich enorm wichtig. Bei uns hilft nach einem aufregenden Tag eine Vorlesegeschichte auch immer, um etwas zur Ruhe zu kommen. Durch mein Engagement als Vorlesetag-Botschafter hoffe ich, dass ich vielen Eltern zeigen kann, dass Vorlesen wirklich etwas Schönes ist, das einen als Familie stärkt."

Patti Basler

Autorin und Satirikerin

 

"'Lies etwas vor!', bitten die Patenkinder oder die Teilnehmenden im Workshop. Vorlesen! Eine Geschichte zum Leben erwecken, den Figuren eine Stimme geben! Ich liebte es, als Kind den Eltern und Lehrerinnen zuzuhören. Noch mehr liebte ich nur das Vorlesen selbst. Nun habe ich es zum Beruf gemacht. Es ist mir eine grosse Freude, dass ich jungen Menschen die Liebe zur lebendigen Sprache weitergeben kann."

Max Hubacher

Schauspieler

 

"Meine Schwester und ich sassen im Pischi auf dem Sofa, gemütlich eingewickelt in Duvets. Unser Vater las uns vor. Fast jeden Abend. Wir lachten mit Karlsson vom Dach, reisten mit Pippi übers Meer und sassen mit Ferdinand dem Stier unter der Korkeiche. Als Teenager war mir Lesen zu anstrengend. Gamen war cooler. In der Mittelschule dann Zwangslesen. Zum Glück. So musste ich mich wieder einlassen auf Geschichten, die Leerstellen selbst füllen. Und das geht mir heute mit den Drehbüchern nicht anders. Kino beginnt im Kopf, bevor es auf die Leinwand kommt…"

Andrea Vetsch

Moderatorin und Reporterin Tagesschau SRF

 

"Geschichten nehmen uns mit in andere Welten, sie regen zum Nachdenken an, sie öffnen die Tür für Gespräche. Deshalb sind Bücher und das Vorlesen so schön. Ich selber lese meiner Tochter jeden Abend vor und staune immer wieder, wie viele gehaltvolle, witzige und kluge Bücher es gibt. Diese Freude gebe ich am Vorlesetag gerne weiter."

KUNZ

Sänger / Musiker

 

"Das Zuhören regte meine Fantasie schon als Kind an. Umso schöner darf ich nun auch den Part des Vorlesers übernehmen."

Angélique Beldner

TV-Moderatorin und Autorin

 

"Zu meinen schönsten Kindheitserinnerungen gehören Momente, in denen mir jemand vorgelesen hat: die Kindergärtnerin im Kreis, wenn alle beisammensassen und ihr aufmerksam zuhörten, der Lehrer am Samstag in der letzten Schulstunde vor dem Wochenende, meine Mutter, in wunderschönen Zeiten der Zweisamkeit und Ruhe. Vorlesen hat für mich etwas Harmonisches, etwas Verbindendes und es ist auch zwischen zwei Erwachsenen etwas, das es viel mehr zu entdecken gäbe."

Big Zis

Rapperin

 

"Seit ich lesen kann, habe ich gerne vorgelesen aus Büchern oder Zeitungen. Hauptsächlich in Hochdeutsch, mit fortgeschrittenem Alter auch in Englisch und selten Französisch. Meistens hat mir niemand zugehört, so war ich meine eigene Stimme und mein eigenes Ohr."

Anna Pieri Zuercher

Schauspielerin

 

"Das Vorlesen ist durch meinen Beruf als Schauspielerin schon immer ein Teil meines Lebens gewesen. Aber seit der Geburt meines Sohnes vergeht kein Tag, an dem wir uns nicht abends mit Freude im Herzen und glücklich wie Kinder treffen, um eine Geschichte vorzulesen. Wir haben unsere Top 10, die wir immer wieder mit dem gleichen Vergnügen lesen. Am liebsten geben wir bestimmte Charaktere wieder: ihre Stimmen, ihre Akzente, ihre Art zu sprechen und ihre Sprachfehler, die sie liebenswert machen und uns das süsse Gefühl geben, dass wir sie kennen und dass sie ein Teil unseres Lebens sind."

Brandy Butler

Contemporary Arts Performer

 

"Gerade in der heutigen Zeit, in der wir vermehrt getrennt und entfremdet voneinander leben, sollte Lesen nicht nur unter dem Gesichtspunkt des Bildungserfolgs betrachtet werden! Es ist eine bewusste Einladung zur gemeinsamen Erkundung. Gemeinsam eine Geschichte zu lesen, sich auf die Sprache und die Bilder einzulassen, ermöglicht uns, uns selbst als Teil von etwas Grösserem oder Kleinerem zu sehen. Es schafft die Möglichkeit zum Dialog, es erweitert das Einfühlungsvermögen und es hat das Potenzial, uns mit den Menschen um uns herum zu verbinden. Dies sind die Fähigkeiten, die wir für die nächste Generation entwickeln müssen. Lesen ist ein sicherer Weg, um unseren Kindern zu helfen, offen für die Welten zu bleiben, die um sie herum existieren."

Clifford Lilley

Stylist

 

"Ich hatte einen Vater, der uns Kindern vor dem Schlafengehen vorgelesen hat, und so wuchs ich mit einer Liebe zu vorgelesenen Geschichten auf. Ich habe selbst eine Leidenschaft für das Geschichtenerzählen entwickelt, und es würde mir grosse Freude bereiten, den Kindern so vorzulesen, wie mir einst vorgelesen wurde."

Heinz Frei

ehemaliger Paralympics-Athlet und Coach für Nachwuchs-Rollsport

 

"Auch ich habe vom Zeitpunkt an, als ich lesen konnte, gerne in allen möglichen Büchern und Zeitschriften dem Lesespass gefrönt. Das Lesen hatte einen wesentlichen Einfluss auf meine Bildung – so wie das Hören auch! Die Zeiten der Hörspiele am Radio mit 'gruseligen Geschichten' von Trudi Gerster sind mir noch wohlbekannt! Ich meine aber, dass meine echten Fantasien beim Lesen gefordert waren und immer noch sind – dies, weil man die 'Visualisierung' selber gestalten muss."

Gabriela Manser

Unternehmerin

 

"Schon seit 7 Jahren lesen mein Mann und ich uns fast täglich gegenseitig Krimis vor. Wir lieben dieses Beisammensein in derselben Geschichte, das Ausmalen der Handlung, die Nähe, die dadurch entsteht und ja – auch das Einschlafen, wenn der andere vorliest. Und als meine Freundin ganz fest krank wurde, habe ich ihr ein langes Märchen vorgelesen. Wir fanden so zueinander in einer anderen Welt, einer, die uns Zuversicht gab und uns ganz nah sein liess. Vorlesen hilft!"

Lauriane Gilliéron

Schauspielerin

 

"Lesen bedeutet, die eigene Vorstellungskraft zu vergrössern, damit man träumen und der Welt entfliehen kann, wenn diese ihre Farben verliert."

 

Manuella Maury

Journalistin, Autorin und Gründerin des Brieffestivals "Lettres de soie"

 

"Als Kind einer Familie von Kaufleuten, die kaum Zeit zum Lesen hatten, wurde das Lesen durch eine meiner Schwestern, Cathy, zu meinem stetigen Begleiter. Sie war acht Jahre älter als ich und las mir Texte vor, die sie im Unterricht behandeln sollte. Prévert, Tenessee Williams, Emily Brontë, Baudelaire, Sagan... Auch wenn der Sinn mich oft überforderte, konnten sich die Worte in mir festsetzen. Die Musik des Wortes ist der Soundtrack der Sprache. Ihre Emotion. Es geht auch um die Selbsthingabe. Gibt es etwas Intimeres als die Stimme?"

Brigitte Rosset

Schauspielerin

 

"Vorlesen ist eine wunderbare Sache! Ich erinnere mich gerne an unseren Klassenlehrer Monsieur Salamin, der uns zur Belohnung ein Kapitel aus den 'Abenteuern des kleinen Nikolaus' vorlas, wenn wir gut gearbeitet hatten. Das waren magische Momente des Teilens und der Freude. Als ich Mutter wurde, liebte ich es, meinen Kindern alle möglichen Geschichten vorzulesen."

Estelle Revaz

Violoncellistin


"Das Lesen verschafft mir eine Auszeit, in der ich mich in die Fantasie flüchten kann. Was könnte wertvoller sein, als das mit anderen zu teilen?"

Nicolas Feuz

Autor

 

"Das Vorlesen ist wesentlich, es gibt dem Text eine weitere Dimension. Es erlaubt dem Schriftsteller, in der Korrekturphase eines neuen Buches auch zu sehen, ob die Sätze fliessen oder ob sie holpern."

Maude Mathys

dreifache Europameisterin im Berglauf

 

"Ich liebe es zu lesen, besonders am Abend vor dem Einschlafen. Das ist mein Ritual und ich brauche es, um vom Tag in den Schlaf überzugehen. Bei meinen Kindern gehört das Vorlesen zum Alltag und ich glaube, dass wir es geschafft haben, sie durch regelmässige Bibliotheksbesuche auf den Geschmack von Büchern zu bringen."

Jean-Marc Richard

Radio- und TV-Moderator

 

"Lesen ist Nahrung für die Seele. Es stärkt die Fantasie und die Kreativität. Lesen hilft uns, besser zusammenzuleben, Trübsal und Abschottung zu bekämpfen. Wer liest, wird auf dem Weg des Schreibenden innerlich lebendig. Die Schule gab dem Lesen nicht immer einen Sinn, allzu oft verleidete sie es den Schülerinnen und Schülern sogar, sodass diese sich vom Vergnügen und der Freude am Lesen abwandten. Es scheint mir wesentlich, den Geschmack und die Lust am Lesen weiterzugeben, und zu teilen, was man liebt. In diesem Sinne erhält der Vorlesetag für mich eine besondere Dimension. Lasst uns zusammenkommen, um das Glück des Lesens neu zu lernen oder fortbestehen zu lassen."

Christa Rigozzi

Moderatorin und Entertainerin

 

"Von klein auf lesen zu lernen, ist sehr wichtig. Ein Buch bringt dich zum Träumen. Und im heutigen technologischen Zeitalter dürfen wir diese Gewohnheit nicht verlieren, insbesondere nicht bei jungen Menschen. Helfen wir ihnen, zu lesen und zu träumen, indem wir in einem Buch blättern! Deshalb unterstütze ich den Schweizer Vorlesetag, er bietet eine wunderbare Gelegenheit, um sich auszutauschen und zu träumen!"

Andrea Zinzi

Musiker (Make Plain)
 

"Die Stimme, ein faszinierendes Element, einzigartig und in gewisser Weise geheimnisvoll, hat mich schon immer gefesselt. Es war die Entdeckung meiner eigenen Stimme, zusammen mit diesem seltsamen Gefühl, wenn ich sie hörte, das mich dazu brachte, sie als mein Hauptausdrucksmittel zu benutzen, oft begleitet von der Gitarre. Vorlesen ist kostbar. Es ist das Echo der Reise von Geschichten und ihren Bildern, übermittelt durch die Zeit, die es mir heute erlauben, Lieder zu schreiben."

Mattia Croci Torti

Fussballtrainer

 

"Ich erinnere mich gerne an meine Zeit in der Mittelschule, als mein Italienischlehrer uns den Auftrag gab, Tolstois Bücher über die Russische Revolution vor der ganzen Klasse vorzulesen. In diesem Moment verschwand meine Schüchternheit und ich lernte, wie wichtig der Umgang mit der Stimme für die Kommunikation mit anderen ist."

Luca Brunoni

Autor

 

"Im Jahr 2021 habe ich 96 Bücher gelesen. Ohne das Vorlesen wäre es nur die Hälfte gewesen. Der Trick ist ganz einfach: Bevor ich mich auf den Weg zur Arbeit mache, bevor ich den Hausputz mache, bevor ich im Wald hinter meinem Haus joggen gehe, stecke ich mir die Kopfhörer in die Ohren und drücke auf Play. Und ich lasse mich von einer unbekannten Stimme in ein neues Abenteuer entführen."

Julie Meletta

Singer-Songwriter und Speaker

 

"Als ich klein war, schliefen meine Schwester und ich in einem Etagenbett, sie oben (weil sie die Älteste war) und ich unten. Da sie schlecht schlafen konnte, bat sie mich oft, ihr eine Geschichte zu erzählen. Ich konnte noch nicht lesen, also habe ich Geschichten für sie erfunden. Es dauerte lange, bis sie einschlief, also dachte ich mir Wendungen aus, um die Geschichte zu verlängern. Am Ende, in der Dunkelheit, fragte ich sie: 'Bist du noch da?', und als ich schließlich keine Antwort hörte, hörte ich auf. Um einzuschlafen, habe ich mir dann überlegt, wie die Geschichte hätte enden können. Bis heute erzähle ich gerne Geschichten, aber ich tue es über die Musik oder im Radio."

Monica Piffaretti

Journalistin und Autorin

 

"Fliegen wie Flieger auf den ausgebreiteten Flügeln eines vorgelesenen Buches. Durch Zeit und Raum fliegen und vielleicht plötzlich in den Dünen landen und – warum nicht? – einen kleinen Prinzen treffen, der Fragen stellt. Ich habe unzählige Flüge dieser Art unternommen, vor allem als Mutter, als ich die Hände von vertrauensvollen Kindern hielt, die gerade ihren ersten Schritt ins Leben machten. Wir sind oft bei Einbruch der Dunkelheit unter einer weichen Bettdecke losgezogen. Unsere Richtung: ein Himmel, der nicht da ist, aus Fantasie und Gefühl. Ein Himmel, der über den flackernden Flammen von Lagerfeuern die Menschen seit Anbeginn der Zeit fasziniert haben muss, als es noch kein Papier gab, wohl aber die erzählende Stimme."

Sandra Sain

Verantwortliche Produzentin für Rete Due

 

"Ich habe heute noch die Stimme meiner Grossmutter Erice im Ohr, die mir aus den Favole al telefono von Gianni Rodari vorlas. Mein Lachen von damals hallt heute in dem meines Sohnes wider, wenn er Alice im Wunderland hört. Meine Universitätsfreunde und ich lasen, jung und idealistisch wie wir waren, in der U-Bahn vor, überzeugt, dass das Verschenken von Geschichten eine starke Geste der Solidarität ist. Die Jahre vergehen und man verändert sich. Was unverändert bleibt: Wenn Lesen Nahrung ist, dann ist Vorlesen wie Brotbrechen und Zusammenwachsen."

Christian Testoni

Verantwortlicher Wetube und digitales Angebot RSI Kids

 

"Als Vater von vier Kindern habe ich immer zur Entspannung oder vor dem Schlafengehen vorgelesen. Ich bin überzeugt, dass dies immer als süsse Erinnerung im Gedächtnis bleiben wird. Lesen ist wie ein fliegender Teppich, auf den man klettern kann, um gemeinsam in Fantasiewelten zu reisen."

Caroline Roth

Journalistin

 

"'Ein Buch!' Mit dem Schrei von Sebastian, meinem kleinen Wirbelwind, beginnt unser Abendritual. Wir suchen uns eine Geschichte aus, und zusammen mit Tiffany, meinem großen Mädchen, tauchen wir in die Seiten ein. Das gemeinsame Lesen ist unser Gute-Nacht-Ritual, es ist unsere Art, die Hektik des Tages vor der Tür zu lassen und uns vom Klang der Stimme wiegen zu lassen."

Fabrizio Casati

Journalist und Moderator RSI

 

"Bücher haben mich immer begleitet, ich liebe es zu lesen. Ich stelle mir gerne die Gesichter der Protagonisten vor, ich träume von den Orten, die beschrieben werden. In jedem Buch lernt man etwas Neues. Ich suche mir oft Autoren aus, die von weit her kommen und uns von ihren Traditionen erzählen, ich lese aber auch viel von Schriftstellern aus meiner Heimat und lerne von ihnen. Es gibt Bücher, die mir sehr gut gefallen, andere weniger, aber alle Bücher hinterlassen etwas bei mir. Ich verschenke auch gerne Bücher und suche sie für meine Freunde aus. Manche Bücher, die ich mochte, würde ich gerne mit meinen Freunden teilen. Bei anderen Büchern weiss ich nicht einmal, worum es geht; ob es das Bild auf dem Einband ist oder der Titel oder die Beschreibung oder die ersten Zeilen, ich weiss, dass genau dieses Buch perfekt für diese eine Person ist. Bücher wecken Emotionen, diese Emotionen sollte man erleben und weitergeben! Vorlesen bedeutet, die erlebten Emotionen zu teilen."

Nina Dimitri

Sängerin und Musikerin

 

"Vorlesen ist für mich sehr wichtig: Es tut der Seele und dem Gehirn gut. Beim Zuhören der Geschichte kann jeder/jede von uns seiner/ihrer Fantasie freien Lauf lassen, seine/ihre Hörfähigkeiten entwickeln, um den Faden nicht zu verlieren, und so zum Kern der Geschichte vordringen. Als ich ein Kind war, las uns meine Großmutter immer Märchen vor. Es war eine Geste der Zuneigung, die ich mit großer Freude erlebt habe und die mir sehr viel bedeutet hat. Und sie ist auch heute noch wichtig für die kognitive und emotionale Entwicklung von Kindern."

Elias Bertini

Komponist, Musikproduzent und Journalist

 

"Eines Tages gestand mir meine Mutter, dass mein Vater ihr in ihrer Jugend, als sie frisch verheiratet waren, immer vorlas, während sie die Hausarbeit machte. Hauptsächlich Romane. Ich habe diese Geste, die so echt ist in ihrer Einfachheit, immer als eine unglaublich zärtliche Geste betrachtet. Er war ein sehr guter Vorleser, mein Vater. Er hatte dieses strenge Auftreten übernommen, das zu den Hollywood-Helden jener Schwarzweissfilme gehörte, die er sich immer ansah. Dabei bin ich in seine Fussstapfen getreten; ich möchte von der Welt erzählen, wie er es getan hat. So als könne er sie in- und auswendig."