Unsere Botschafter & Botschafterinnen

Prominente Persönlichkeiten aus verschiedensten Bereichen des öffentlichen Lebens engagieren sich für das SIKJM und den Schweizer Vorlesetag. Alle Botschafterinnen und Botschafter haben am Vorlesetag online vorgelesen.

Dominique Gisin

Ehemalige Schweizer Skirennfahrerin und Olympiasiegerin

 

«Mit eineinhalb Jahren stand ich als kleiner Knopf zum ersten Mal auf den Skiern zuhause in Engelberg. Schon immer war es mein grösster Traum, Skirennfahrerin zu werden. Das wissen viele von mir. Weniger bekannt ist, dass ich schon als Kind auch eine richtige Leseratte war. Am liebsten las ich Geschichten, die mir Mut machten, meinen eigenen Weg zu gehen. Mit meinem Engagement beim Schweizer Vorlesetag will ich Kindern und Jugendlichen zeigen, dass Geschichten uns dabei helfen, unseren Weg zu finden.»

Nik Hartmann

Moderator

 

«Wenn wir unseren Kindern Geschichten vorlesen, nehmen wir sie mit ins Wunderland, erstürmen mit ihnen die Gipfel der Fantasie und schenken ihnen auf unserer gemeinsamen Reise ganz nebenbei einen riesigen Schatz: einen Wortschatz, ja einen ganzen Wörterschatz. Wort für Wort lesen wir vor, Wort für Wort füllt sich der Rucksack der Kinder. Und je praller ihr Rucksack gefüllt ist, desto einfacher werden sie es später haben. Darum: Lesen Sie vor! Jedes Wort zählt.»

Patti Basler

Wortakrobatin und Schnelldichterin

 

«Lies etwas vor!, bitten die Patenkinder oder die Teilnehmenden im Workshop. Vorlesen! Eine Geschichte zum Leben erwecken, den Figuren eine Stimme geben! Ich liebte es, als Kind den Eltern und Lehrerinnen zuzuhören. Noch mehr liebte ich nur das Vorlesen selbst. Nun habe ich es zum Beruf gemacht. Es ist mir eine grosse Freude, dass ich jungen Menschen die Liebe zur lebendigen Sprache weitergeben kann.»

Patrick Warnking

Country Director Google Schweiz

 

«Vorlesen spielt für mich als Familienvater von fünf Kindern schon seit Jahren eine bereichernde Rolle im Familienleben. Dabei ist für mich ganz entscheidend: Vorlesen fördert die Lesekompetenz und ist ein unverzichtbares Mosaiksteinchen in der persönlichen Entwicklung jedes Kindes. So freue ich mich zum diesjährigen Schweizer Vorlesetag des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien persönlich erstmals beitragen zu dürfen!»

Lara Dickenmann

Fussballerin (VfL Wolfsburg)

 

«Geschichten sind für mich Zeitreisen oder Reisen an einen anderen Ort auf der Welt. Geschichten vorgelesen zu bekommen bringt mich zum Träumen, hilft mir, kreative, neue Ideen zu haben, anderen Menschen zuzuhören, mir Zeit für andere zu nehmen, mich zu konzentrieren, aber gleichzeitig loszulassen. Durch das Erzählen von Geschichten können wir Kindern vieles mit auf den Weg geben: Soziale Kompetenz, die eigene Liebe zu Büchern, dass man für sie da ist und Zeit mit ihnen verbringt … – und genau darauf möchte ich mit meinem Einsatz am Schweizer Vorlesetag aufmerksam machen.»

Arthur Honegger

Journalist und Autor

 

«Nichts regt die Fantasie mehr an als Bücher. Die Welten, die so in den Köpfen unserer Kinder entstehen, sind einmalig – und die Wurzel der Kreativität, die unsere eigene Welt prägen wird. Darum ist Lesen ein Teil des Lebens. Ich bin nun bereits zum dritten Mal Botschafter des Schweizer Vorlesetags und freue mich, auch dieses Jahr Lesefreude zu schenken.»

Christa Rigozzi

Moderatorin und Entertainerin

 

«Kindern vorzulesen bedeutet für mich, sie in eine andere Welt zu entführen. Es macht nicht nur Spass, sondern gibt ihnen ausserdem die Chance, schon in jungem Alter neue Wörter zu lernen und die Konzentration zu fördern. Ich bin sehr stolz, am Schweizer Vorlesetag dabei zu sein.»

Antoinette Hunziker-Ebneter

CEO & Gründungspartnerin Forma Futura Invest AG und Verwaltungsratspräsidentin Berner Kantonalbank AG

 

«Wie gerne denke ich an die Abende zurück, an denen ich meinem Sohn Kurt vorlas. Ein Ritual, das wir über 10 Jahre pflegten. Da ich tagsüber ausser Haus arbeitete, waren diese Momente des Beisammenseins – bei voller Aufmerksamkeit – für uns beide wertvoll. Grosse Freude bereitete mir die Beobachtung seines Primarlehrers, der aus Kurts Wortschatz folgerte, dass ihm viel vorgelesen wird. Kinder, denen dies leider nicht vergönnt sei, erkenne er an ihren Aufsätzen, die kurz und wortkarg ausfielen und denen es oftmals an Kreativität mangle. Der Wortschatz ist zentral für die Kommunikation in der Familie, der Schule und später im Beruf. So möchte ich von Herzen am Vorlesetag einen kleinen Beitrag leisten zu diesem wichtigen Thema.»

Mathias Seger

Ehemaliger Eishockeynationalspieler und Mitglied der IIHF Hall of Fame

 

«Meine Kinder lieben Bücher und Geschichten. Ganz besonders lieben sie es, wenn ich ihnen abends vorlese und sie mit einer Geschichte in den Schlaf begleite. Als Vater erlebe ich dabei immer wieder, wie meine Kinder an und mit den Geschichten wachsen. Sie lernen, sich in andere Menschen einzufühlen, und sie erweitern ihren Horizont, indem sie Unbekanntes kennenlernen und sich langsam an Neues herantasten dürfen. Diese Freude möchte ich durch mein Engagement am Schweizer Vorlesetag weitergeben, und ich hoffe, dass viele Eltern ihren Kindern ebenfalls vorlesen.»

Marco Fritsche

Journalist und Moderator

 

«Wenn es landläufig heisst lesen bildet, müsste man ergänzen lesen verbindet. Dies gilt besonders für das Vorlesen. Ich erinnere mich gut, wie meine Lieblingstante Roswitha mir als Kind jeweils vorgelesen hat. Das hat mir eine völlig neue Welt erschlossen und mich in jene des Lesens eingeführt. Damit hat sie mir einen Schatz an die Hand gegeben, der mit Gold nicht aufzuwiegen ist. Darum bin ich mit ganzem Herzen Botschafter des Vorlesetags.»

Susanne Kunz

Schauspielerin und Moderatorin

 

«Als ich Kind war, wurden mir viele Geschichten erzählt und vorgelesen. Entweder am Bett vor dem Einschlafen, auf dem Sofa, wenn ich krank war, oder in der Grundschule während wir zeichneten. Einer Stimme zu lauschen, die eigenen Bilder zur Geschichte im Kopf entstehen zu lassen, emotional mit den Figuren mitzugehen, das fand ich immer sehr beflügelnd. Die Fantasie wird angeregt und gleichermassen kommt man zur Ruhe. Die Tatsache, dass sich meine Eltern oder die Lehrerin Zeit genommen haben, um uns vorzulesen, fand ich immer sehr heimelig und ich fühlte mich wohl und geborgen. Folglich habe ich meinen Kindern auch immer wieder Geschichten vorgelesen, um diese schöne Tradition weiterzugeben.»

Ritschi

Sänger, Songwriter

 

«Vorlesen ist fast wie Singen. Es knipst bei allen das Kopfkino an. Jede Person sieht, fühlt, erlebt andere Dinge, obschon der Text derselbe ist. Darum liebe ich es, meinen Kindern Geschichten vorzulesen und zu sehen, wie sie ihre ganz eigene Welt im Kopf kreieren.»

Marco Wölfli

Fussballtorhüter (BSC YB)

 

«Ich finde es schön, wie Kinder gespannt und interessiert zuhören und in ihrer Fantasie in die Geschichten eintauchen. Mit den Kindern Zeit zu verbringen und mit ihnen zusammen Momente in einer anderen, magischen Welt zu erleben - das ist es, was Vorlesen ausmacht. So entdecken die Kinder die spannende und bunte Welt der Bücher und werden später (vielleicht) selber zu (Vor-)Leseratten.»

Daniele Dell’Agnola

Autor und Dozent an der Fachhochschule Südschweiz

 

«Ich lese meinen Kindern Geschichten vor, ein tägliches Ritual, eine Liebesverbindung. Das Zubettgehen ist schöner. Ich habe Gedichte von Ungaretti, Pascoli, Tognolini, Carminati, Geschichten wie ‹La pecora nera› von Calvino, ‹La stanza d'inverno› von Gary Paulsen, ‹La canzone di Orfeo› von David Almond laut vorgelesen, damit die Kinder ihre Gedanken entdecken können. Die Schule muss sich gegen den Zerfall wehren. Ich höre der Schauspielerin, mit der ich arbeite, beim Vortragen von ‹Il fondo del sacco› von Plinio Martini zu und bringe Musik dazu auf die Bühne, wobei ich mich als Zuhörer entdecke, der zuschaut. Und ich suche nach meiner Stimme, auch wenn ich schreibe. Es ist eine unverzichtbare Verzauberung.»

Elias Bertini

Komponist, Musikproduzent und Journalist

 

«Eines Tages gestand mir meine Mutter, dass mein Vater ihr in ihrer Jugend, als sie frisch verheiratet waren, immer vorlas, während sie die Hausarbeit machte. Hauptsächlich Romane. Ich habe diese Geste, die so echt ist in ihrer Einfachheit, immer als eine unglaublich zärtliche Geste betrachtet. Er war ein sehr guter Vorleser, mein Vater. Er hatte dieses strenge Auftreten übernommen, das zu den Hollywood-Helden jener Schwarzweissfilme gehörte, die er sich immer ansah. Dabei bin ich in seine Fussstapfen getreten; ich möchte von der Welt erzählen, wie er es getan hat. So als könne er sie in- und auswendig.»

Raffaella Castagnola Rossini

Direktorin der Abteilung für Kultur und Universitätsstudien des Kantons Tessin

 

«Seit meiner Jugend und meiner Studentinnenzeit habe ich eine Gewohnheit: das Vortragen von aussergewöhnlichen Versen, wie zum Beispiel die von Dante. Wie Borges sagte: ‹Vergesst nicht, dass die Poesie eine mündliche Kunst war, bevor er eine schriftliche Kunst wurde. Vergesst nicht, dass sie Gesang ist›. Und der beste Weg, ein wirklich gutes Gedicht zu machen, ist genau dies: Lesen Sie es, allein oder vor Publikum, laut vor. Dadurch bringen wir die Literatur und uns selbst der Musik näher und nehmen ihre tiefen und positiven Schwingungen auf.»

Gerry Mottis

Italienischdozent, Autor und Dichter

 

«Das Vorlesen ist das Transportmittel für Wissen, Traditionen, Geschichte, Kulturen, Kunst und damit für menschliche Werte. Den Kleinen zum Beispiel Märchen und Fabeln (und später Jugendlichen auch Autorentexte) vorzulesen, lehrt sie Güte, Verständnis, gegenseitigen Respekt, aber auch Schönheit. Wesentliche Elemente, die wir heute brauchen wie die Luft zum Atmen.»

Rosy Nervi

Schauspielerin, Radio- und Fernsehmoderatorin, Journalistin

 

«Laut vorzulesen ist eine Gelegenheit zum Austausch … Teilen Sie den Zauber einer Geschichte mit den Zuhörern und Zuhörerinnen. Gehen Sie mit ihnen gemeinsam auf eine einzigartige Fantasiereise, die die Zuhörenden zu etwas Besonderem machen! Wer liest, bleibt offen für die Kultur. Wer liest, ist dazu bestimmt, hoch zu fliegen!»

Margherita Saltamacchia

Schauspielerin

 

«Ich wuchs ohne Fernseher auf und seit meiner Kindheit wurden mir Geschichten erzählt oder ich hörte sie auf dem Plattenspieler und dem Kassettengerät. Als ich aufwuchs, wünschte ich mir, diese Kunst zu imitieren, die mich mit meiner Vorstellungskraft in Fantasiewelten reisen liess. Als mir bewusst wurde, dass andere mit mir mitreisen konnten, begann ich, einen um den anderen an die Hand zu nehmen und machte meine Leidenschaft zum Beruf.»

Christian Testoni

Radiomoderator und -produzent

 

«Als Vater von vier Kindern habe ich immer zur Entspannung oder vor dem Schlafengehen vorgelesen. Ich bin überzeugt, dass dies immer als süsse Erinnerung im Gedächtnis bleiben wird. Lesen ist wie ein fliegender Teppich, auf den man klettern kann, um gemeinsam in Fantasiewelten zu reisen.»

Luca Cereda

Trainer der 1. Mannschaft beim Hockey Club Ambrì Piotta

 

«Lesen regt die Fantasie und das Lernen unserer Kinder an. Es ist ein Schatz, den es an alle weiterzugeben gilt. Vorlesen ist das Teilen von Gefühlen und Leidenschaft, die Bücher enthalten und übertragen können. Das Bild eines Kindes, dem vor dem Einschlafen vorgelesen wird, hat etwas Magisches und ist unbezahlbar!»

Erik Bernasconi

Regisseur und Drehbuchautor

 

«Die Stimmen meiner Mutter und meines Vaters haben mir Geschichten erzählt. Manchmal haben sie sie erfunden, oft stammten die Worte aus Büchern, die ich noch nicht lesen konnte. Ich liebte es auch noch, die geschriebenen Worten vorgelesen zu bekommen, als ich sie längst selbst hätte lesen können, da meine Augen diese nicht mehr fremden Zeichen deuten konnten. Auch heute noch lasse ich mich gerne von den flatternden Worten einlullen, ob als Zuhörer oder als Vorleser, was auch ein Weg ist, sich zu revanchieren.»

Cristina Zamboni

Schauspielerin

 

«Geschichten zu lesen ist für mich ein poetischer Akt. Wir brauchen Geschichten, wir müssen träumen, wir müssen die wunderbare Frucht der Phantasie bewahren. Heute mehr denn je. Wenn ich mich für eine Geschichte entscheide, dann deshalb, weil sie Gefühle in mir weckt, und wenn ich sie dann beim Lesen erfinde, versuche ich, alle Bilder, die mir begegnen, auf mich wirken zu lassen, und auf sie aufzusteigen, jedes Mal auf einer anderen Reise, je nach Zustand und Blicken, denen ich begegne. Die Geschichten ändern sich ständig, je nachdem, auf welches Gebiet sie durchkreuzen. Die grösste Freude ist es, Blicke zu sehen, die sich für die Zeit einer Lesung von der Realität gelöst haben und in eine andere Wirklichkeit gereist sind. Das ist Nahrung und Balsam, bei jeder Begegnung.»

Paolo Meneguzzi

Sänger

 

«Ich lebe das Vorlesen auf eine sehr romantische Weise. Jeden Abend hört mein Sohn mir zu, während ich ihm ein Märchen vorlese. Jeden Abend will er praktisch dasselbe hören, aber das ist nur ein Detail, denn jede Nuance ist anders und wichtig für ihn. Die Botschaft des Märchens verändert sich, je nachdem, ob der Text gelesen oder vorgelesen wird. Ein bisschen wie in der Musik, wenn man einen Text wie ‹il ballo del qua qua› mit fröhlicher oder trauriger Stimme singt. Je nach Interpretation wird die Geschichte fröhlich oder sehr dramatisch, und das kommt beim Zuhörer an. Das jeweils Wichtigste, wenn das Märchen vorbei ist, ist mein Sohn, der mir sagt: ‹Umarmen wir uns jetzt und schlafen dann, Papa?›»

Andrea Bignasca

Musiker

 

«Das Vorlesen gibt einem Text neues Leben, weckt ihn auf, lässt ihn aufstehen und verwandelt ihn. Das ist das, was dem Singen am nächsten kommt, deshalb bin ich Musiker und kein Schriftsteller oder Dichter. Rhythmus, Klangfarbe, Betonung prägen den Text, verwandeln ihn und erleichtern seine Übersetzung in Gedanken, in Bilder. Ein gesungenes Lied, eine Geschichte, die vorgelesen, erzählt wird, gehören zu den stärksten Erinnerungen, die ich habe.»

Jean-Marc Richard

Radio- und TV-Moderator

 

«Lesen ist Nahrung für die Seele. Es stärkt die Fantasie und die Kreativität. Lesen hilft uns, besser zusammenzuleben, Trübsal und Abschottung zu bekämpfen. Wer liest, wird auf dem Weg des Schreibenden innerlich lebendig. Die Schule gab dem Lesen nicht immer einen Sinn, allzu oft verleidete sie es den Schülerinnen und Schülern sogar, sodass diese sich vom Vergnügen und der Freude am Lesen abwandten. Es scheint mir wesentlich, den Geschmack und die Lust am Lesen weiterzugeben, und zu teilen, was man liebt. In diesem Sinne erhält der Vorlesetag für mich eine besondere Dimension. Lasst uns zusammenkommen, um das Glück des Lesens neu zu lernen oder fortbestehen zu lassen.»

Franck Giovannini

Chefkoch im Restaurant des l’Hôtel de Ville de Crissier

 

«So wie Rezepte Ausgangspunkt für genussvolle Momente und überraschende Entdeckungen sind, so sind Bücher und das Lesen Ausgangspunkt für neue Erkenntnisse und wunderbare Abenteuer.»

Bénédicte

Karikaturistin

 

«Meine Mutter las mir am Abend lange Zeit Bücher vor, es war ein Moment der Komplizenschaft, den wir beide schätzten. Ich erinnere mich an Michael Endes ‹Die unendliche Geschichte›. Ich konnte den Rhythmus von nur einem Kapitel pro Tag nicht ertragen und schnappte mir das Buch aus dem Bücherregal und las es spät in der Nacht unter der Bettdecke weiter. Innert drei Tagen war ich fertig. Aber das Vergnügen beim abendlichen Vorlesen blieb erhalten, und ich freute mich in den Momenten, in denen ich den Text in ihrer Stimme wiederentdeckte und genoss die Einzelheiten der Passagen, die ich in aller Einsamkeit verschlungen hatte.»

Valott

Karikaturist

 

«Das Vorlesen kann Texte erweitern. Die Stimme, die Rhetorik, der Rhythmus, das Lachen: alles Zusätze, die die Form so wichtig machen wie den Inhalt.»

Phanee de Pool

Singer-Songwriter

 

«Lesen regt die Fantasie an und nährt die Seele. Vorlesen aber bringt die Schallwellen in Schwingung, so wie ein Radio seinen Lautsprecher vibrieren lässt. Vom Sender zum Empfänger schwingt die innere Stimme eines Autors, einer Autorin mit. Seine Emotionen vervielfachen die des Lesers, dessen Sinne und Körper erwachen, um die Herzen zu erleuchten. Wirklich am LEBEN teilhaben!»

Simon Romang

Comedian und Humorist

 

«Lange Zeit war es für mich traumatisch, vor anderen laut vorzulesen. Da ich Legastheniker bin, war die Freude am Lesen nicht unmittelbar vorhanden. Glücklicherweise wurden mir viele Geschichten erzählt. Und es war meine Liebe zu Geschichten und Worten, die mir den Mut und den Wunsch gab, meine (Lese-)Schwierigkeiten zu überwinden. Deshalb ist es heute ein grosser Sieg für mich, dass das Schreiben ein so wichtiger Teil meines Lebens ist. Wenn Sie also Schwierigkeiten beim Lesen oder Schreiben haben, lassen Sie sich durch nichts und niemanden entmutigen! Sie werden es schaffen und es wird sogar Spass machen!»

Nicolas Feuz

Autor

 

«Das Vorlesen ist wesentlich, es gibt dem Text eine weitere Dimension. Es erlaubt dem Schriftsteller auch, in der Korrekturphase eines neuen Buches zu sehen, ob die Sätze fliessen oder ob sie krumm sind.»

Lauriane Gilliéron

Schauspielerin

 

«Lesen bedeutet, die eigene Vorstellungskraft zu vergrössern, damit man träumen und der Welt entfliehen kann, wenn diese ihre Farben verliert.»

Caroline Rutz (caro)

Karikaturistin

 

«Beim Vorlesen geht es in erster Linie darum, die Worte eines Autors jemand anderem zu vermitteln. Als meine Kinder klein waren, las ich ihnen vor dem Zubettgehen eine Geschichte vor. Sie konnten selbst wählen, welche Geschichte ich ihnen vorlesen sollte. Oft wählten sie den längsten Text, um den Moment des Lichterlöschens hinauszuzögern. Nach einiger Zeit hatten wir alle Geschichten durch. Auch wenn sie einige von ihnen auswendig kannten, liebten sie diese gemeinsamen Momente.»